Barrierefreiheitserklärung
1. Barrierefreiheit auf einen Blick
Allgemeine Hinweise
Wir möchten, dass möglichst viele Menschen unsere Website einfach und ohne Einschränkungen nutzen können – unabhängig von individuellen Fähigkeiten, eingesetzten Endgeräten oder Assistenztechnologien. Barrierefreiheit ist für uns kein „Extra“, sondern ein Qualitätsmerkmal, an dem wir unsere Inhalte und Funktionen fortlaufend messen.
Was bedeutet barrierefrei?
Eine barrierefreie Website unterstützt u. a. die Nutzung per Tastatur, Screenreader und mobilen Geräten, bietet verständliche Strukturen, gut erkennbare Bedienelemente sowie Alternativtexte für Bilder – und vermeidet unnötige Hürden.
Rechtlicher und technischer Orientierungsrahmen
Wir orientieren uns bei der Gestaltung an den anerkannten Anforderungen für digitale Barrierefreiheit (insbesondere EN 301 549 und den WCAG-Erfolgskriterien).
Sofern gesetzliche Pflichten aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auf Angebote und Dienstleistungen im Einzelfall Anwendung finden, berücksichtigen wir diese Anforderungen entsprechend.
2. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen
Wie barrierefrei ist die Website aktuell?
Die Website ist nach unserer aktuellen Einschätzung weitgehend mit den gängigen Anforderungen an die digitale Barrierefreiheit vereinbar. Einzelne Punkte sind noch in Optimierung (siehe Abschnitt „Nicht barrierefreie Inhalte“).
Ergebnisse interner Prüfungen (Kurzüberblick)
Im Rahmen einer technischen Schnellbewertung (Google Lighthouse) ergaben sich folgende Werte:
- Mobil: 97 %
- Desktop (Barrierefreiheit): 93 %
Diese Werte sind Momentaufnahmen und ersetzen keine vollständige Prüfung nach allen Kriterien, helfen uns aber dabei, bekannte Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu verbessern.
3. Was wir für Barrierefreiheit bereits umsetzen
Tastaturbedienung und Fokus
- Es wurde darauf geachtet, dass sich die Website grundsätzlich per Tastatur bedienen lässt.
- Die Navigation erfolgt über Tab / Shift+Tab in einer sinnvollen Reihenfolge.
- Bedienelemente erhalten einen sichtbaren Fokus, damit klar erkennbar ist, wo man sich gerade befindet.
- Interaktive Bereiche (z. B. Navigationselemente, Menüs und Dialoge) sind so umgesetzt, dass sie ohne Maus erreichbar und bedienbar sind – auch in modernen Menüstrukturen (z. B. „Shadow Menu“-Systemen), die auf klare Fokusführung und nachvollziehbare Zustände achten.
Semantik und Screenreader-Unterstützung
- Wichtige Elemente wurden mit ARIA-Labels bzw. semantischen Angaben versehen, um Screenreadern die Einordnung zu erleichtern.
- Formulareingaben und Schaltflächen wurden so umgesetzt, dass Zweck und Aktion möglichst klar erkennbar sind.
- Status- und Zustandswechsel (z. B. „Menü geöffnet/geschlossen“) werden – soweit technisch sinnvoll – so abgebildet, dass sie auch mit Assistenztechnologien verständlich bleiben.
Bilder und Alternativtexte
- Bilder werden – wo inhaltlich sinnvoll – mit Alt-Texten beschrieben, damit Screenreader-Nutzer:innen die Informationen erfassen können.
- Rein dekorative Inhalte sollten (wo passend) so umgesetzt sein, dass sie Assistenztechnologien nicht unnötig „beschäftigen“.
Bewegungsempfindliche Nutzer:innen (Animationen / Epilepsie-Schutz)
- Wir achten darauf, dass Animationen und dynamische Effekte zurückhaltend eingesetzt werden, um die Nutzung für bewegungsempfindliche Personen angenehmer zu machen.
- Inhalte werden so gestaltet, dass keine schnellen oder stark flackernden Effekte im Vordergrund stehen, die für Menschen mit Photosensitivität (z. B. im Zusammenhang mit Epilepsie) belastend sein könnten.
- Wo sinnvoll, werden Bewegungen auf wesentliche UI-Rückmeldungen begrenzt und sollen nicht vom Inhalt ablenken.
4. Nicht barrierefreie Inhalte (bekannte Einschränkungen)
Farbkontraste (Corporate Design)
Der derzeit offensichtlichste offene Punkt betrifft die Farbkontraste: Durch das Corporate Design werden Kontrastanforderungen in bestimmten Bereichen nicht überall vollständig eingehalten (z. B. bei Texten, Buttons oder Linkzuständen auf bestimmten Hintergründen).
Bekannte Einschränkungen (Details)
In einzelnen Bereichen kann es vorkommen, dass:
- Text-/Hintergrund-Kombinationen (insbesondere bei CI-Farben) nicht in jedem Zustand (Normal, Hover, Aktiv, Fokus) optimale Kontrastwerte erreichen,
- bestimmte Bedienelemente (z. B. Buttons oder Links) je nach Darstellungskontext visuell weniger deutlich hervortreten,
- vereinzelt Kontraste bei Overlays/„Shadow Menu“-Ebenen abhängig vom Hintergrundbild oder Farbverlauf schwanken können.
Eingebundene Inhalte von Dritten (z. B. YouTube) und PDF-Dokumente
Auf der Website können Inhalte eingebunden oder verlinkt sein, die nicht vollständig in unserem direkten technischen Einflussbereich liegen. Dazu zählen insbesondere eingebettete Videos (z. B. über YouTube) sowie PDF-Dokumente.
- Bei YouTube-Einbindungen kann die Barrierefreiheit (z. B. Untertitel, Bedienbarkeit des Players, Struktur der Bedienelemente) abhängig vom jeweiligen Anbieter, Video und den verfügbaren Funktionen variieren.
- PDF-Dokumente sind nicht in allen Fällen vollständig barrierefrei (z. B. fehlende Tags/Struktur, nicht optimal hinterlegte Lesereihenfolge, unzureichende Alternativtexte). Wir bemühen uns, neue Dokumente nach Möglichkeit barriereärmer bereitzustellen bzw. Alternativen anzubieten.
Warum ist das so?
Corporate-Farben und Designvorgaben sind teils sehr eng definiert. In einzelnen Kombinationen kann das zu Kontrastwerten führen, die zwar optisch „markenkonform“, aber nicht in jedem Fall optimal barrierefrei sind. Bei extern eingebundenen Inhalten (z. B. YouTube) sowie bei bereits bestehenden Dokumentenformaten (z. B. PDFs) ist die vollständige Gewährleistung der Barrierefreiheit zudem nur eingeschränkt möglich.
Was tun wir dagegen?
Wir arbeiten daran, Kontrastprobleme schrittweise zu reduzieren, z. B. durch:
- alternative Farbkombinationen für Text/Background in kritischen Bereichen,
- klarere Hover-/Fokuszustände,
- ggf. Anpassungen bei Button-Farben, Rahmen, Schatten oder Schriftstärken, ohne das Gesamtbild der Marke zu brechen.
- wo möglich: Bereitstellung barriereärmerer Alternativen zu eingebundenen Inhalten (z. B. ergänzende Textinformationen, Verweise auf Transkripte oder alternative Dokumentformate).
5. Feedback, Kontakt und barrierefreie Alternativen
Sie haben eine Barriere gefunden?
Wenn Ihnen Inhalte oder Funktionen auffallen, die schwer zugänglich sind, freuen wir uns über einen Hinweis. Beschreiben Sie bitte kurz:
- auf welcher Seite / bei welcher Funktion die Hürde auftritt,
- welches Endgerät / welcher Browser genutzt wird,
- ggf. welche Assistenztechnik (z. B. Screenreader) verwendet wird.
Kontakt (Barrierefreiheit)
Christliches Bildungswerk Gera gGmbH
Franz-Mehring-Straße 2
07545 Gera
Telefon: +49-(0)365-25762490
E-Mail: info@christliche-schule-gera.de
Wenn gewünscht, stellen wir Informationen nach Möglichkeit in einer besser zugänglichen Form bereit (z. B. als Textalternative).
6. Durchsetzungsverfahren (Hinweis)
Sollten Sie der Ansicht sein, durch eine nicht ausreichende barrierefreie Gestaltung benachteiligt zu sein und wir Ihr Feedback nicht zufriedenstellend beantworten, kann – je nach rechtlicher Einordnung und Zuständigkeit – eine externe Stelle unterstützen.
Für öffentliche Stellen in Thüringen ist hierfür u. a. die Landesdurchsetzungsstelle für digitale Barrierefreiheit beim Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen benannt.
7. Erstellung und Aktualisierung dieser Erklärung
Diese Erklärung wurde erstellt am 19. Januar 2026 und basiert auf:
- internen Selbstbewertungen,
- technischen Messungen (u. a. Google Lighthouse),
- praktischen Tests zur Tastaturbedienung sowie strukturellen Maßnahmen (ARIA-Labels, Alt-Texte).
Wir überprüfen die Inhalte regelmäßig und aktualisieren die Erklärung, wenn sich wesentliche Änderungen an der Website oder am Stand der Barrierefreiheit ergeben.







